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Vitalhotel, Bad Birnbach, Niederbayern

Zu unseren Bewertungskriterien ... Bitte Sterne anklicken.

URL (eigene Webseite) 

http://vitalhotel-badbirnbach.de/hp1/Startseite.htm

Informiert umfangreich und gut übersichtlich über Hotel und Leistungen

Zeitpunkt des Aufenthalts

Februar 2015 - drei Übernachtungen

Lage und Umgebung

Bad Birnbach liegt im Landkreis Rottal-Inn und gehört zum bayerischen Bäderdreieck.
 
Das Vitalhotel liegt am Ortsrand von Bad Birnbach.

Gebuchtes Paket: 

Zeit zu zweit 

Im Paket enthalten: 
3 Übernachtungen mit umfangreichem Frühstücksbuffet, kreative Halbpension
1 × Zirkulationsmassage mit Bürste und Öl (40 min)
1 × „Schönzeit“ – Behandlung auf der Schwebeliege (30 min)
1 × Ayurvedische Padabhyanga – wohlig warm

Zum Paket

Wenn ich ein Paket mit der Bezeichnung "Zeit zu zweit" buche, dann gehe ich davon aus, dass die Anwendungen, wenn auch nicht nebeneinander, so doch gleichzeitig erfolgen. "Zeit des Wartens" wäre der passendere Namen.

Bei unserer Ankunft hatte man uns gleich mitgeteilt, dass wir nur die "Schönzeit" gleichzeitig machen können - die Behandlung auf der Schwebeliege - während die beiden anderen nacheinander erfolgen. 

Als wir dann zur einzigen gemeinsamen Behandlung kamen, wurde einer von uns wieder weggeschickt, weil die zweite Liege angeblich kaputt war.

Die Anwendungen

Alle drei Anwendungen des Paketes waren sehr entspannend und angenehm. Noch schöner wäre es gewesen, wenn wir die zumindest gleichzeitig gehabt hätten. 

Anwendungsarrangements die man dazubuchen kann.

Saunen und Bäder

Links zu den einzelnen Saunen und Bäder direkt im Text.

(keine eigenen Fotos)

In der Keloholzsauna (90°C) riecht es nach Chemie, irgendwie nach Ölfarbe.

Das Steinbad hat angenehme 55°C, aber beim zweiten Durchgang roch es so intensiv nach Schweiß, dass wir gleich wieder raus sind.

Im Sanarium wechseln bei angenhmen 45°C die Lichter, aber das Gelb war so intensiv, dass ich aus der Entspannungsphase gerissen wurde, wenn diese Farbe auftauchte.

Auf das Kneippbecken haben wir uns gefreut, aber dann doch nicht benutzt. Der streng nach Schweiß riechende Kurgast aus der Steinbadsauna stieg ins Becken ohne vorher zu duschen.  

Die Heilsteingrotte, in welcher es Nischen über Nischen gab, die an einen Hundertwasserthron erinnerten, war recht angenehm. Die meisten Nischen waren mit zwei "Thronen", wobei die meisten dieser Sitzflächen für meine Größe etwas zu hoch waren.

Den Salzstollen haben wir nur kurz betreten und gleich mit einer Kehrtwende gleich wieder verlassen. Die Temperatur darin war uns zu kühl und auch die wertvollen Mineralien und Mikroelementen konnten uns nicht zum Verbleiben überzeugen.

Wave Dream kennen wir schon von unserem Aufenthalt im Churfürstenhof 2010 (es gibt ein unterirdischer Verbindungsgang beider Hotels), aber die Wartezeit war zu lange. Wir haben zu viel Zeit für die Nacheinander-Anwendungen benötigt.

Das Thermal-Badebecken war angenehm warm und romantisch ausgeleuchtet, mit Massagedüsen ausgestattet. 

Parken 

In der Tiefgarage des Hotels mit direktem Zugang zu den Zimmern.

Personal 

Was uns gleich am ersten Tag äußerst positiv aufgefallen ist - alle Mitarbeiter von der Küchenhilfe, über das Reinigungspersonal, bis zum Manager sind deutschstämmig und die meisten reden auch richtig krachert bayrisch. Ein ganz dickes PLUS dafür. 

Gastronomie

Das Frühstücksbuffet war sehr umfangreich. Zahlreiche Wurst und Käsesorten, Gemüse und Obst, Frischkäse und Quark, Marmeladen aber auch Würste und sogar Leberkäse, wenn einer es gewollte hätte. Die Auswahl an gesunden Körnern und Müsli war auch mehr als zufriedenstellend.

Das kreative Abendessen war eine Auswahl an vier Hauptgerichten: Fleisch, Fisch, vegetarisch und kalorienreduziert.

Zum Auftakt gab es ein großes Salatbuffet mit vielen frischen Salaten und auch  Dosengemüse. Dressing gab's auch unterschiedliche, aber auch Essig und Öl war vorhanden - genauso wie ich es gerne habe.

Die Suppe war immer gut abgeschmeckt. Das Hauptgericht war ein Gaumenschmaus mit zartem, aber stets saftigem Fleisch, der Fisch hat auch sehr gut geschmeckt und auch die kalorienreduzierten Gerichte sehr zu empfehlen. Die Nachspeise war ganz besonders hergerichtet. Da wurde erst das Auge, danach der Gaumen verwöhnt. 

Die Bedienungen haben immer erst gefragt, ob sie den nachfolgenden Gang schon bringen können oder ob man noch warten möchte. 

Zimmer 

Der Weg zu unserem Zimmer war nicht besonders gut beschildert, so haben wir es erst beim zweiten Anlauf gefunden. Es trug die Nummer 347 - die 3 stand wohl für Haus 3 und die 47 für die Zimmernummer selber. Es hieß das Zimmer wäre im ersten Stock und Haus drei wäre in die Richtung (welche uns noch gezeigt wurde). Da der Aufzug so winzig war, dass kaum eine Person mit Koffer drin Platz hatte und das Schild mit der Zimmernummer gleich um die Ecke beim Aufzug war, dachten wir, das geht auch ohne den Aufzug und prompt landeten wir auf einmal in Haus 4 und mussten wieder zurück.

Es war geräumig in angenehmen südländischen Farben und mit Hochglanzmöbel ausgestattet. Die Matratzen waren gerade richtig für meinen Rücken. Der Fernseher war seitlich vom Bett, was wir nicht so toll fanden. Der Rest war wirklich schön.

Der Ausblick war eigentlich kein Ausblick. Dafür konnte uns keiner ins Zimmer schauen ... 

Der Eingangsflur hatte zwei Hochschränke, dazwischen eine Gepäckablage. 

Badezimmer 

Badezimmer und Toilette waren getrennt, aber sehr schön, dennoch hätte das Badezimmer einen Tick größer sein können. Wer am Waschbecken stand, hat den Eingang blockiert. Noch schlimmer war es mit dem Fön. Wenn man den benutzte, öffnete sich automatisch eine kleine Schubladentür unterhalb des Waschbeckens, direkt neben der Tür und man konnte die nicht mehr schließen, weil der Fön darin festgemacht war. Wenn eine zweite Person ins Bad gewollt hätte - platzmäßig wär's ja möglich gewesen - hätte sie die Schublade mitsamt Fön voll erwischt und wäre mit dem eigenen Kopf wohl an der Badezimmertür abgeprallt.

Dafür gab es aber zwei Bademäntel - meiner war mal wieder so riesig, dass ich darin komplett verschwand und ihn umtauschen musste, weil ich keine Treppen damit hochsteigen konnte, ohne gleich darüber zu stolpern und Hände gab's auch keine mehr, wenn ich ihn anhatte. 

Wurde aber nach einem Lächeln sofort umgetauscht.

Bei Ankunft hatten wir kein Duschgel in der Flasche. Wurde am nächsten Morgen aber gleich aufgefüllt.

Was es an der Toilette auszusetzen gibt? Eigentlich nichts, denn sie ist sehr schön und hat ein etwas gedimmtes Licht. Wären da nicht die Haken oder was auch immer das waren, an denen das Handtuch hängte, das mir regelmäßig erst mal auf den Boden fiel, wenn ich es draufhängen wollte.

 

Fazit

Es ist ein Hotel, das ich nur weiterempfehlen kann. Alles blitzeblank sauber, das gesamte Personal sehr freundlich und zuvorkommend. 

Besonders positiv hervorzuheben, die Entscheidung für hiesige Arbeitskräfte und nicht das Billigpersonal aus osteuropäischen Ländern, die dich nicht verstehen, wenn du was verlangst. 

Eine weitere Besonderheit gab's noch, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Ob im positiven oder eher negativen Sinn, kann ich auf Anhieb nicht sagen. Es gibt welche, die bestimmt was Positives darin sehen. Ich allerdings habe nur die negative Seite gesehen. 

Es gab Lampen über Lampen. Für jede Stimmung. Zu jedem Zweck.

1 Deckenleuchte, 2 Nachttischlampen, 2 Bettleuchten an der Wand, 1 Tischlampe, eine Schreibtischlampe, 1 Stehlampe mit zwei Leuchten. Und Schalter gab es genauso viele und immer mehrere nebeneinander oder übereinander. Nach einer Woche Aufenthalt kann man sich vielleicht merken, welcher Schalter welche Lampe ein- bzw. ausschaltete. Ich habe regelmäßig immer erst alle falschen erwischt, bis ich dann endlich die Lampe an bzw. aus hatte, die ich anvisierte. Wenn ich in ein Kurhotel gehe, dann möchte ich entspannen und nicht überlegen müssen, welcher Schalter, welche Lampe anknipst.

Die vier Sterne sind gerechtfertigt. 

Bilder zu unserem Zimmer gibt's hier

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Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.
Mark Aurel