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Caserío de Mozaga bei San Bartolomé auf Lanzarote, Spanien

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URL (eigene Webseite) 

 

www.caseriodemozaga.com

Ein typisches kanarisches Land- bzw. Bauernhaus, das aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammt und auf einem Grundstück von etwa 10.000 m² errichtet wurde. Die Erbin und jetzige Besitzerin hat dieses Haus 1998 komplett renoviert und versucht so gut es ging eine Harmonie zwischen Alt und Neu zu schaffen, was ihr recht gut gelungen ist. 

Das gesamte Anwesen ist als denkmalgeschütztes Kulturerbe eingetragen. 

Zeitpunkt des Aufenthalts

November 2015 - 10 Tage

Lage und Umgebung

Das Anwesen befindet sich im geografischen Mittelpunkt der Insel. Jedes Ziel auf der Insel kann unter einer Stunde Fahrtzeit erreicht werden. 

Die Aussicht aus den oberen Zimmern ist einfach fantastisch, die Sonnenaufgänge atemberaubend schön, die gepflegte Blütenpracht und die Palmen, die Kakteen und der schwarze Lavasand runden das Ganze ab.

Zum Landhaus gehören auch ein Vorhof, der aus erkalteter Lava besteht und großflächig tiefe Furchen aufweist. Erinnert daran, wie die Insel einst entstanden ist und was die Menschen daraus gemacht haben und wie sich auch an den unwirtlichsten Orten die Natur ihre Domäne wieder zurück erobert. Durch eine wunderschön angelegte Kakteenreihe getrennt ein paar Glastische mit Stühlen, die zum Verweilen und Entspannen einladen. 

Gleich daneben ein Aufenthaltsraum mit Oberlicht, der aus mehreren kleinen Sitzecken besteht: Tische mit Stühlen, Bänken, Sesseln und einer Couch. Auch ein Schaukelstuhl und eine richtige Leseecke ist vorhanden. Ideal nicht nur zum Lesen sondern auch zum Entspannen unter Palmen und blühenden Sträuchern, umrahmt von Kakteen. 

Ein weiterer, etwas versteckt liegender Hof mit Sonnenliegen und einer Dusche, falls das Sonnenbaden zu heiß wird. Auch hier ein wunderschöner Kontrast zwischen dem schwarzen Lavasand und den hellen Liegen, welche paarweise auf weißen "Inseln" angeordnet sind. 

Der Hof, der direkt unter unserem Balkon liegt, hat ebenfalls Liegen, aber auch Tische und Stühle und sogar eine Hängematte.

Die Eigentümerin, María Luis Rodríguez - Bethencourt empfängt uns persönlich in akzentfreiem Deutsch und steht jederzeit mit Rat und Tat, bei Bedarf auch rund um die Uhr zur Verfügung. Über eine Handynummer ist sie 24 Stunden am Tag zu erreichen.

Sie hat sich einen Teil ihres Landhauses, das seit seiner Erbauung im Besitz ihrer Familie ist, als private Wohnung behalten. Ist sie mal nicht im Büro, kann man sie trotzdem in der Einliegerwohnung oder via Handy erreichen. An ihrem freien Tag ist eine junge Angestellte da, die recht gut englisch spricht. 

Das Büro liegt neben einem kleinen Innenhof, der mit einer Strohmatte für Schatten sorgt. Aus demselben Innenhof gelangt man in das zum Haus gehörende Restaurant, das aber von drei jungen Leuten unabhängig vom Landhaus geführt wird. In diesem Restaurant gibt es auch das Frühstück und bei Halbpension auch das Abendessen. 

Es gibt insgesamt 7 Doppelzimmer und ein Einzelzimmer.

Serviceleistungen

WLAN - im gesamten Haus - FREI
 
Satelitten TV - mit nur einem deutschen Programm - ARD
 
Aufenthaltsraum mit Bibliothek und freiem Kaffee und Tee (links im Bild)
 
Autovermietung - haben wir nicht in Anspruch genommen, da wir von Deutschland aus schon das Auto gebucht hatten
 
Arzt - haben wir gottseidank nicht gebraucht. Habe auch nicht nachgefragt, wie das funktioniert.
 
Heizung und Luftentfeuchter. Bei etwas unter 20 Grad in der Nacht haben wir keine gebraucht. Die dicken Wände halten tagsüber kühl im Zimmer und in der Nacht ist es ebenfalls angenehm kühl. Den Luftentfeuchter hatten wir tagsüber schon laufen, nachts aber immer ausgeschaltet.
 
Handtücher für den Strand - haben wir in Anspruch genommen und am letzten Tag zurück gegeben. 
 
Kosmetikartikel waren stets ausreichend vorhanden. 

Tipps zur Freizeitgestaltung

Bei unserer Ankunft gab es ein personalisiertes Willkommensschreiben, mit den wichtigsten Nummern die man eventuell brauchen könnte, wo man was auf Lanzarote findet, Empfehlungen für Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. 

Die Eigentümerin mit dem wohlklingenden Namen Maria Luisa Rodriguez - Bethencourt Codes war jederzeit via Mobiltelefon erreichbar und bereit uns bei Ausflügen zu beraten. 

Wir wollten erst mal unsere bereits gemachte Liste abgehen und sollte uns noch Zeit bleiben, wollten wir auf sie zurückkommen.

Relaxen und Entspannen 

In einem attraktiven Garten mit schwarzem Sand und Vulkangestein, umgeben von endemischen Bäumen und Sträuchern. 

Auf kleinen weißen Inseln, inmitten von schwarzem Lavasand, gibt es in etwas Entfernung zueinander jeweils zwei Liegen. Eine Dusche sorgt für Abkühlung von der heißen Sonne.

Kanarische Palmen, Drachenbäume, Aloen und zahlreiche Kakteen säumen die Entspannungsoase sorgen für ein bisschen Privatsphäre. Blühende Hibiskussträucher und Bougainvillen laden zum Träumen und tiefer Entspannung ein. 

Parken 

In einem weiteren Garten mit schwarzem Sand und Vulkangestein gleich im Anschluss an den mit Lavagestein bedeckten Innenhof, können die Autos im Schatten von kanarischen Palmen und Gummibäumen geparkt werden.

Die Wege wurden von zahlreichen Kakteen in Übergröße gesäumt.

Hibiskussträucher und Bougainvillen bilden einen lebendigen Kontrast zum schwarzen Lavasand. 

Weiß angestrichene Steine markierten die Wege und die diversen Parkbuchten.

Gastronomie

 

 

---> Restaurante Caserío de Mozaga (separater Beitrag folgt)

... andere Restaurants auf der Insel

Zimmer 

Das Zimmer ist nicht allzugroß, wohl eher etwas klein. Erst kriegen wir die Tür nicht auf - Sonne und Feuchtigkeit haben sie wohl verzogen. Aber mit Gewalt geht so gut wie alles.  

Der erste Eindruck - die Möbel sind antik, aber das Zimmer ist sauber und kühl, trotz der Hitze draußen und der Sonne, welche direkt ins Zimmer strahlen würde, wären da nicht die schweren Vorhänge, welche sie abhalten.

Viele Ablagemöglichkeiten gibt es nicht. Der Schreibtisch ist so klein, dass ich ständig rangieren muss, wenn ich gleichzeitig Bilder runterladen und Notizen machen möchte. 

Das Bett hingegen ist riesig. Eigentlich sind es zwei getrennte Betten, die zusammengestellt sind. Die Eisengitter am Kopfende sind unterschiedlich. Links vom Bett gibt es einen Nachttisch mit einer Schirmlampe, rechts vom Bett eine Stehlampe. Wir benutzten die Sitzgelegenheit am Fußende einfach als zweiten Nachttisch und hatten so auch mehr Platz zum Umziehen. 

Kofferablage war keine vorhanden. Wir haben sie kurzerhand in freie Ecken gestellt. 

Teppiche und Vorhänge sind teils alt, aber sauber, teils sogar typisch kanarisch.

Der Schrank war klein und wir mussten uns irgendwie arrangieren, dass unsere Wäsche darin Platz fand. Letztendlich funktionierte es problemlos, auch wenn wir die Haken für Jacken links und rechts an der inneren Schrankwand fanden. 

Die Betten wurden während unseres 10-tägigen Aufenthalts zweimal frisch bezogen und täglich feucht gewischt. 

Badezimmer 

Das Badezimmer ist mit hellblauen Fliesen ausgelegt, sieht ganz neu aus und hat auch eine Badewanne. Es gibt nur eine Ablagefläche für Kosmetika am Fußende der Badewanne.

Zwei Zahnputzbecher und ein kleines Körbchen mit Kosmetiak vom Hotel gibt's auf einer hölzernen Ablage (siehe Foto).

Endlich mal kann ich das Toilettenpapier erreichen, ohne großartigen Verrenkungen vollführen zu müssen. 

Fön ist vorhanden, Handtuchhalter sind links vom Waschbecken. Der Spiele ist ebenfalls riesig. Es gibt Kosmetiktücher und ein Hocker in der Ecke, auf welchem die sauberen Handtücher abgelegt sind. 

Ein Bidet rundet das Bild von diesem Bad ab.

Die Haken an der Wand sind höchsten für Waschlappen geeignet. Handtücher würden die darunter befindliche Ablagefläche im Handumdrehen leeren, die es aber täglich frisch gab.

Fazit

Bilder können mehr als tausend Worte sagen ... hier die Bilder zu unserem Feriendomizil.

Wer den Trubel des Alltags hinter sich lassen möchte, keinen Luxus zum Wohlfühlen braucht, dafür aber Natur pur und die Schönheit Lanzarotes direkt aus dem Fenster genießen möchte, findet in der Caserío de Mozaga den richtigen Platz dafür. 

Auch wenn nicht alles perfekt war und so mancher beim Anblick der Zimmer und Möbel die Nase rümpfen möge, so war es für uns ein richtiges Juwel, in welchem wir endlich die Ruhe und Entspannung fanden, die wir auf Fuerteventura vergeblich gesucht haben. Wir sind in der Früh aufgewacht und haben der aufgehenden Sonne zugeschaut. Am Abend konnten wir sie vom Zimmer aus untergehen sehen, vorausgesetzt wir waren schon daheim. 

Wir waren keine Nummer sondern fühlten uns wie persönliche Gäste von Maria Luisa Rodriguez und rundum bestens betreut. 

Dieses Landhotel habe ich ausgesucht. Die Dame vom Reisebüro hat dabei die Nase gerümpft und es uns nur unwillig angefragt. Gleichzeitig wollte sie es uns ausreden, da sie ja für uns ein wunderschönes inmitten der Touristenhochburg Playa Blanca mit fast 400 Betten, mehreren Kinderspielplätzen und Animation, Restaurants und Bars, sowie Diskos inmitten der Anlage gefunden hatte.

Auf unseren Wunsch ist sie nur widerwillig eingegangen und es hat letztendlich doch reserviert. So war nicht der ganze Urlaub im Zeichen von Halligalli und Ballermann. 

 

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