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The Happiest Place on Earth

Wer bzw. was steckt dahinter?

Time Traveler nannte ich mich schon als ich das erste Mal ins Internet ging und das ist schon eine halbe Ewigkeit her. Die 911 kam erst mit der USA-Reise im Oktober 2001 hinzu. Sie hat mit meinem Geburtstag und mit den Ereignissen des 11. September zu tun.
 
Am 4. Oktober 2001, nur wenige Wochen nach den Ereignissen des 11. September flog ich auf abenteuerliche Weise in die USA. Als meine Abreise immer näher rückte, immer mehr Flüge abgesagt wurden und Airlines pleite gingen, habe ich vorsichtshalber ein paar Tage davor im Reisebüro nochmals nachgefragt, ob meine gebuchten Flüge alle in Ordnung sind.
 
Am 2. Oktober bestätigte mir das Reisebüro nochmals alle Flüge, man verwies mich aber auf die Webseite des Flughafens in München, wo ich die Flüge einfach beobachten sollte. So erfuhr ich dann am 3. Oktober (Feiertag), dass mein Flug nach Zürich ohne Ersatzflug gestrichen wurde. Da man mir keine nähere Auskunft am Telefon geben konnte, vorausgesetzt man hat es einmal geschafft durchzukommen, habe ich mich am Donnerstag in der Früh einfach zum Flughafen fahren lassen. Beim Schalter der Fluggesellschaft angekommen wurde mir gesagt, dass mein Ticket in die Schweiz wertlos sei und ich damit nicht fliegen kann. Wenn ich es aber rechtzeitig nach Zürich schaffe, könnte ich von dort weiterfliegen. Ich könnte versuchen umzubuchen und mit einer anderen Airline nach Zürich zu kommen oder eine komplett neue Route nehmen. Einen anderen Flug nach Zürich, bei dem ich rechtzeitig angekommen wäre, gab es nicht, somit blieb nur eine komplett neue Route. Nur zwei Stunden später als ursprünglich geplant, konnte ich dann über Belgien zu meinem Zielflughafen nach Albuquerque fliegen und dort mit nur einer Stunde Verspätung ankommen. Die Rückflüge blieben zu dem Zeitpunkt alle noch unverändert. In den drei Wochen in denen ich mich im Südwesten aufhielt konnte sich ja noch so viel ändern. Ich würde das Reisebüro dazu von drüben aus kontaktieren. 

Skywalk at Grand Canyon West Rim

Gleich bei meiner Ankunft in den USA musste ich feststellen, dass seit dem 11. September eine bestimmte Anzahl von Passagieren per Zufallsgenerator ausgewählt wurden, die sich vor dem Boarding einem erneuten Check des mitgeführten Handgepäcks unterziehen mussten.
 
Mein Geburtsdatum (der 9.11) muss bei jedem Computer Alarm ausgelöst haben, denn ich gehörte immer zu den Passagieren, die ihr ganzes Handgepäck erst auf einen Tisch legen, sämtliche Kameras oder mitgeführten elektronischen Geräte einschalten bzw. Kameras auslösen mussten und jedes Mal wurde ich auch noch zusätzlich mit dem Handscanner abgetastet. Diese Prozedur begann bei meiner Ankunft in den USA und zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Reise. Der Zufall war immer auf meiner Seite. 
 
Vor meinem Rückflug in Burbank wurde sogar der Inhalt meines Koffers minutiös auf einem großen Tisch verteilt. Was für ein erhabener Anblick, als meine gesamte dreckige Wäsche, vor allem aber die Unterwäsche schön säuberlich verteilt auf dem Tisch vor mir und ganz vielen wartenden Passagieren ausgebreitet da lag. Ich wurde dazu angehalten einen Mindestabstand von 3 m zu dem Tisch zu halten.
 
Der Rückflug, besser gesagt die Rückflüge, 4 Stopps, 5 Flüge (der absolute Rekord von Burbank bis München) dauerten mehr als 24 h. Die letzte Umbuchung habe ich noch in Albuquerque vom Flugzeug aus gemacht. Da saßen wir über 3 Stunden im heißen Flieger und bekamen keine Starterlaubnis wegen eines Sturms in Chicago. Ich kam zwei Tage später heim als ursprünglich vorgesehen aber mit ganz vielen Abenteuern im Gepäck, das mir allerdings erst 4 Tage später nach Hause geliefert wurde, daheim an. "Du kannst getrost bis München durchfliegen. Um das Gepäck brauchst dir keine Sorgen zu machen", hat man mir noch in Burbank gesagt. Da wussten sie aber nicht, dass ich in noch ein weiteres Mal umbuchen musste. 
 
On Historic Route 66Nach dieser abenteuerlichen Reise kam das erste mal die 911 (der 9. November für mich, der 11. September für die Amis) an meinen Online-Namen. So begleitet mich nun die 911 seit dieser Reise durch die virtuelle Online-Welt.
 
Mit der Schreiberei habe ich auch etwa in dieser Zeit begonnen. Nach einem ohne Abschlussprüfung absolvierten Fernstudiums "Journalismus" habe ich eine Lokalredaktion und einige weitere Sparten zum Thema Kunst und Kultur, manchmal auch zu lokalen Sportevents mit Beiträgen beliefert. 
 
Die ersten Reiseabenteuer habe ich nach unserem ersten gemeinsamen USA-Urlaub (2010) festgehalten, wobei der Schwerpunkt auf Fotografie liegt. Aus Zeitmangel, ich bin Vollzeit beschäftigt, wird sich dieser Prozess wohl lange hinziehen und ich werde wohl in 10 Jahren noch Abenteuer aus den Anfängen unserer gemeinsamen Reisen, veröffentlichen.
 
2010 habe ich mit einer Kontaktseite während unserer vierwöchigen Abwesenheit unter http://travel.glm-multimedia.de begonnen, auf der ich nach Freigabe für die Öffentlichkeit nun Alben zu mehreren unserer Reisen eingestellt habe.
 
Da ich es versäumt habe rechtzeitig mein CMS zu aktualisieren und es weder zusätzliche Erweiterungen noch Hilfestellung bei Problemen mehr dafür gab, bin ich kurzfristig auf einen Reiseblog ausgewichen. In der Zwischenzeit habe ich mir die Domäne TimeTraveler911.com gesichert und mit dieser Seite begonnen, welche nun der endgültige Ort für unsere Reiseabenteuer werden und auch bleiben soll. 
 
Ein paar Kostproben meiner Reiseberichte sind hier in meinem Travel BLOG zu lesen: http://blog.TimeTraveler911.com. Reisefotos von unserer Reise durch den Südwesten der USA aus dem Jahr 2010 und ein paar weitere ältere Reiseziele gibt es auf http://travel.glm-multimedia.de, aber die meinen neuen Reisefotos sind auf meinen Google+ Seiten und auf meinem Profil zu finden. 

Ab sofort gibt es eine neue Seite mit meinen Social Media Kontakten im weltweiten Netz - hier.

Meine derzeitige Arbeitssituation schränkt meine Freizeit, die ich mir als Selbständige früher selber einteilen konnte, ziemlich stark ein und alles dauert ein bisschen länger als früher.
 

P.S. 

Warum ich nicht alleine auf den Fotos bin. Die Seite  nennt sich ja "Zwei Waldkraiburger on Tour" und wir haben auch die hier geschilderten Reisen und Abenteuer allesamt gemeinsam erlebt. Dass es sich um waschechte Waldkraiburger handelt, ist auch optisch unschwer zu erkennen cool.   

Zu meinem Lebensgefährten und Reisepartner - Harald Jungbauer - gibt es zwar keine derartige Geschichte, aber er ist definitiv Teil des Teams, sonst wäre ja nur ein Waldkraiburger auf Tour.

Ohne ihn wären diese Reisen nie so schön geworden, die Abenteuer weniger interessant und auch nur halb so lustig.

 


Momente kann man nicht erkaufen. Man muss sie erleben.
Autor unbekannt